Richter, Swjatoslaw

22 02 2018
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Katharina

15 02 2018

Wenn schon von herausragenden Frauen die Rede ist, darf auch Katharina (die Große) nicht fehlen. Ich finde sie irgendwie faszinierend. Mit dem jungen, klugen und zugleich naiven Mädchen, das mitten in der großen Welt landet, kann man Mitgefühl haben, über ihr Reifen und Wachsen kann man staunen, man muss sie nicht lieben, man kann ihr so manches Zeug gerechterweise vorwerfen und doch ist sie sui generis. Zum Zeichnen, noch und noch.

 

Katharina

 





Hillary

12 02 2018

Irgendwie ist mir ihr Foto in die Hand gekommen. Und in der anderen Hand hatte ich zufällig einen Stift. Eher ich mir klar war, was geschah, entstand diese Skizze 🙂

 

Hillary

 

 





Die Muse

5 02 2018

Dieser Augenblick, in dem ich mich befinde, wenn ich in Ruhe an meiner Diss arbeiten kann 🙂 man mitten in etwas ist, das ohne Sprache, Lautstärke und jegliche Pompe schön ist, was einen von Innen ausfühlt, erwärmt und beinahe vom Boden abhebt, wie schön und richtig es sich anfühlt.

Die Muse





Peace

27 12 2017

Im Augenblick herrscht in meinem Leben ein kleines bisschen Dynamik. Der Jahreswechsel fiel heuer mehr oder weniger mit einem Arbeitswechsel zusammen – eh zum Besseren, jedoch nimmt mir all die Bewegung ein wenig an Energie weg, die ich sonst ins Zeichnen und oder Dichten investieren würde.

Umso schöner ist es gewesen, zu Weihnachten etwas zur Ruhe gekommen zu sein. Als Beweis dafür: ein friedliches Bild auf meinem Schreibtisch.

Guten Rutsch allerseits!

Lucy Renard

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Linke Hand

13 11 2017

Ein Kollege zeigte mir mal so einen Trick: man schreibe dasselbe Wort gleichzeitig mit beiden Händen. Richtungsmäßig geht es dann irgendwie „natürlich“ spiegelverkehrt vom Zentrum zum Seitenrand. Es entsteht eine lustige Diskrepanz zwischen dem, was man mit der Haupthand gewöhnlich schnell und leicht erledigt, und dem merkwürdigen Muster, gekritzelt mit ungeübter zweiten Hand.

Ich habe nie im Leben mit der Linken schreiben können. Wenn man es versucht, es sich beizubringen, wird man zum ersten Mal bewusst, was für eine verdammte Leistung ein Volksschulkind erbringt, als es Zeile für Zeile die nerventötenden Striche zusammenführt, bis es endlich mal – entfernt – wie Buchstaben und Wörter aussieht. Man würde es wahrscheinlich als reflektierter Erwachsene auch schneller schaffen, nachdem man eben mit der Dynamik des Schreibenlernens aus der Schulzeit vertraut ist. Ich habe dann bald aufgegeben – ich werde das linkshändige Schreiben ganz bestimmt eines Tages lernen – nun zunächst möchte ich lieber meine Dissertation schreiben 🙂

Was jedoch sehr lustig war an dem Spielchen mit dem Kollegen – ich habe auch probiert, mit der Linken zu zeichnen. Und da entstehen trotz ungeübter Feinmotorik durchaus interessante Sachen! Ein paar von denen habe ich hier wahrscheinlich schon gepostet.

Diese kurze Stilllebenskizze ist ebenso mit den linken Hand gekritzelt.

 

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Aus der Naivitätensammlung – Ein Selbstbild mit 14

2 11 2017

Die Naivitätensammlung fortsetzend, möchte ich euch immer wieder meine alten Bilder und anhand deren die Entwicklung des Zeichnens über die Jahre hinweg zeigen. Nicht dass ich mich für Dürer halte 🙂 Dieses kleine exhibitionistische Experiment kann es aber veranschaulichen, dass Menschen, die nicht schlecht zeichnen können, sicher nicht mit dem Bleistift in der Hand und dreidimensionalem Sehen zur Welt kamen. Eher saßen sie einfach Tag ein, Tag aus an irgendwelchen voll mies aussehenden Kritzlereien, immer wieder verzweifelt über ein Auto, das wie nach dem Unfall aussah oder eine misslungene Nase (das Nasenzeichnen treibt viele auf die Palme).

Schauen wir mal, ob ich mir je traue, die Bilder aus der Volksschulzeit auszupacken. Die sind natürlich am lustigsten. Da gab es nämlich gar keine Nasen 🙂

Als erstes aber kommen daran die Zeichnungen aus dem Ende Unterstufe und aus der Oberstufe. Unser heutiger Fund: mein Selbstbild mit 14. Ich schwärmte verrückt von dem späten 19. Jahrhundert, zutiefst überzeugt, dass ich in eine falsche Zeitepoche hineingeboren wurde.

Daraus entstand nämlich die heutige Zeichnung: ich selbst betitelte sie damals als „…Und das wäre ich“ – versteht sich, wenn ich eben „zur richtigen Zeit“ geboren wäre.

Это была бы я