It aches

18 09 2017

It aches. Day after day and moment after moment.

This pulsing, bleeding piece of emptiness inside.

Concealed, it crawls into my bed at night

To gnaw, to tear – and go on hide next morning.

 

I fill it up with tons of songs and actions,

And wear my perfect face, so wise and strong.

I joke my heart out, as if nothing w´re wrong

And die with smile and dream of resurrection.

2016

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Dein Wein ist – oh! – so schwer…

14 09 2017

Dein Wein ist – oh! – so schwer, mein liebes Leben! –

Er schlägt ohne Erbarmung in den Kopf.

Man trinkt ihn, würzigen, so gern, und hofft,

Das Fest wird dauern, und das Meer ist hoch,

Mag sein, am Tag danach kommt keine Ebbe…

 

Sie kommt… Sie rauscht und lässt dich hilflos liegen,

Brust aufgemacht, Herz rast, entblößt, verletzt,

Von biederer Normalität zutiefst entsetzt,

Verständnis suchend bis zum letzten Allerletzt –

Es glaubte gestern Nacht es könne fliegen.

 

Und morgen wieder, Kopf erhoben, Wunden frisch geleckt,

Man will noch mehr von deinen bunten Früchten:

Bewegungen, Texturen, Seufzer und Gerüchte,

Dein Wein ist – ah! – so schwer, und er macht süchtig,

Er schläfert ein und doch zugleich erweckt.





Schalte mir die Sterne aus…

4 09 2017

Schalte mir die Sterne aus:

Schluss mit klarer Sicht!

Manchmal Hoffnung, manchmal Angst

Überfluten mich.

 

Manchmal schweb´ ich, federleicht,

Unterm Zimmerdeck,

Manchmal, kaum vom Schlaf erwacht:

Schaudere vor Schreck.

 

Bin ich das? In meinem Kopf

Blüht ein fremdes Licht.

Mal verträumt und manchmal schroff

Ist es nicht durch dich?

 

Langsam schließt sich dieser Kreis:

Was wird nun aus mir?

Schalte mir die Sterne aus,

Halte mich. Ich friere…

 

 





In-spira-tion (…intensive pleasure of a naked skin…)

24 08 2017

Intensive pleasure of a naked skin,

Hair opened and uncombed,

the wind! oh, finally the air is moving!

Art floods in to my fingers –

I breath at last…





In-spira-tion (…ruhelos wand´re ich die Wege…)

21 08 2017

Ruhelos wand´re ich die Wege:

auf und ab,

weiter fort,

immer weiter

und weiter…

Mit stoischer Miene und manchmal auch Lächeln,

vom Motiv zu Motiv,

vom Gesicht zu Gesicht,

Straße nach links,

Straße nach rechts,

von A zu B

und C und D,

ewig suchend und

nie ankommend.

Nirgends und nie.

Abends, im Bett liegend,

Dem Körper horchend,

Frage ich mich selbst,

 – Fragen mich meine Füße und Waden –

Wohin mit all dem Schwung?

Mit Wucht und Energie,

Mit all dem Herz,

Zu wem? Und welchem Himmel nach?

 

Ach, was sind schon diese Füße!

 

Es kocht da drin´im Kopf und Brust,

Tausend Eindrücke in einem Stück!

Tausend Gesichter,

Düfte und Lichter,

Töne und Stoffe:

Im Überschuß!

Ständig im Fluß,

Finger, den Wind umklammernd,

Raus aus Gehegen und Kammern,

Augen weit offen,

Seele in Flammen –

Atmen und hoffen –

Amen!

Ah, du, mein schönes Leben…





Öffnungsangst

7 08 2017

Wozu Geheimnisse und Rätsel?

Vertrautheit – nur unüberlegt,

Als ob du selbst wär’st zu verscherzen…

Lass sie hinein, stoß sie nicht weg,

All sie, zum Lieben und zum Schätzen.

Aus deinem tröstlichen Versteck

Tritt aus und lass dich nicht verhetzen.

 

Wie endlos schön wär´ es zu hoffen:

Sie nehmen und umarmen dich.

Und doch – wozu unnutzes Bluffen? –

Es ist die Angst, die hier spricht,

Dass dieses „Ich“ trotz jeder Hoffnung

Bemessen bis zum letzten Strich,

die Seele eines Philosophen! –

Man sieht hinein – und findet nichts…





I do not ask… – Aus der Naivitätensammlung

24 07 2017

I do not ask the God to make me strong,

For there’s away to take myself in hand.

And when I make mistakes or do some wrong,

I do not ask Him to protect or to prevent.

 

I think that Lord has more important deeds,

He has no time to nurse and pamper me.

He knows, he sees, sometimes he even leads –

I don’t divert, I just correct my sins.

2008