Sommer in der Stadt

19 10 2017

Sommer in der Stadt:

Zucker, Benzin und Parfüm in der zitternden Luft,

Der Gehsteig glüht vor Hitze.

Eine junge Frau im samtenen Kleid –

eine fließende Kurve zum Staunen.

Ein Kind blickt mich an

durch die Lokalvitrine,

nachdenklich und naiv, so unbekümmert rein –

Ein kleiner Weiser! –

Und ich muss lächeln…

 

Bewegung überall: ein Werktag,

hin und her und wieder zurück,

den Geschäften nach,

Alles bebt

Und fließt

Und atmet

Frei…

So schön ist das!

Ich bin am Leben!

Das Herz schlägt – ich schlage noch! –

Verliebt in diese Stadt:

Wo waren doch meine Augen früher?

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Skizze aus dem Stadtpark

31 07 2017

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Aphrodite

26 06 2017

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Kentaur aus dem KHM

10 05 2017

Manchmal, wenn es mich dazu drängt, etwas Ruhe, Stille und schön geformte Sachen um mir herum zu haben, vergrabe ich mich im KHM. Wenn ich zufälligerweise auch mein Stiftetui und Papier mithabe, geht es nach dem Wiedersehen mit den „guten Freunden“, den Gemälden, die zu meinem Muss gehören, dann direkt entweder in die Schatzkammer, oder in die Antike Sammlung, zu den Plastiken. Manchmal gelingt es mir sogar, ein wenig Ähnlichkeit zu erzeugen… Hier ein Kentaur im Entstehungsprozess.

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Back to drawing

24 04 2016

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The spring came and it happened again. Walking through Heldenplatz I suddenly saw the museums… Here is the result.





An die Graffitis

31 10 2013

Mir ist heute ein Graffiti aufgefallen: an der Wand irgendwo im 9. steht so schön geschmuckt geschrieben „Fuck Bitches allday“ (Orthography und Inhalt ohne meine Korrektur, also Entschuldigung). Nicht dass ich eine rücksichtslose Puristin wäre, auch wenn es sicherlich Leute gibt, die wesentlich liberaler und lockerer sind, als ich. Eigentlich habe ich nichts gegen Straßenkunst oder bloß Straßenschreiberei. Die Zwei würde ich nämlich dadurch unterscheiden, dass – abgesehen vom Inhalt – die Kunst immer eine Art kreative Verarbeitung von Ideen mittels einer durch Fleiß und Übung erworbenen Fähigkeit ist, während das Letztere keinen technischen Komponent enthält. Menschlich gesagt: das ist für mich Straßenkunst, während das Straßenschreiberei ist. Gegen Inhalt habe ich generell nichts: die Leute schreiben seit Jahrhunderten alles Mögliche an den Wänden und die Inhalte sind normalerweise ziemlich voraussagbar: wer wo war oder wer wen auf welche Weise, wie oft und intensiv – Sie wissen schon.

Aber wie schön wäre es, so ein Projekt zu starten: sagen wir mal, Graffiti für Fortgeschrittene. Die ein gewisses Bildungsniveau verlangen, etwas vom Rätsel haben und daher Zusätzliche Zufriedenheit für die Leute bereiten, die es erraten haben, worum es geht. Warum schreibt man ‚Cobain lebt‘?  Ich meine, es ist zu vermuten, dass vielmehr Leute heutzutage mehr mit Cobain, als mit Mozart anfangen können, ja. Aber mal ‚Rock me Amadeus‘ auf einer Wand zu lesen wäre schon nett und sicherlich gar nicht so weit von Popkultur, oder? ‚Falco lebt‘ finde ich übrigens schon wesentlich besser als das Ding mit Cobain. Wer es mit etwas skurrilem Humor würzen möchte und auf Alllerheiligen und Wiener Sentiments bzgl. des Todes steht, mag schreiben „Hirsch lebt“, warum nicht. Wer es mit Wortspielen mag, könnte so was wie „Freud freut“ oder „Popper poppt“ schreiben, gerne! Und wie unerwartet und schön wäre es doch, mal was Anderes als üblich zu sehen!

 





Evolution des Frühlings – T.3 – Regenskizzen

26 05 2013

Ein Paar weitere Skizzen, diesmal Studien zu den Weisen, auf die man Wassertropfen auf den Blättern zeigt. Mich würde auch Ihre/eure/Deine Meinung interessieren, was besser ausschaut.

 

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