…Mal zur Abwechslung: Alma

28 05 2018

 

Alma

Advertisements




Richter, Swjatoslaw

22 02 2018




Linke Hand

13 11 2017

Ein Kollege zeigte mir mal so einen Trick: man schreibe dasselbe Wort gleichzeitig mit beiden Händen. Richtungsmäßig geht es dann irgendwie „natürlich“ spiegelverkehrt vom Zentrum zum Seitenrand. Es entsteht eine lustige Diskrepanz zwischen dem, was man mit der Haupthand gewöhnlich schnell und leicht erledigt, und dem merkwürdigen Muster, gekritzelt mit ungeübter zweiten Hand.

Ich habe nie im Leben mit der Linken schreiben können. Wenn man es versucht, es sich beizubringen, wird man zum ersten Mal bewusst, was für eine verdammte Leistung ein Volksschulkind erbringt, als es Zeile für Zeile die nerventötenden Striche zusammenführt, bis es endlich mal – entfernt – wie Buchstaben und Wörter aussieht. Man würde es wahrscheinlich als reflektierter Erwachsene auch schneller schaffen, nachdem man eben mit der Dynamik des Schreibenlernens aus der Schulzeit vertraut ist. Ich habe dann bald aufgegeben – ich werde das linkshändige Schreiben ganz bestimmt eines Tages lernen – nun zunächst möchte ich lieber meine Dissertation schreiben 🙂

Was jedoch sehr lustig war an dem Spielchen mit dem Kollegen – ich habe auch probiert, mit der Linken zu zeichnen. Und da entstehen trotz ungeübter Feinmotorik durchaus interessante Sachen! Ein paar von denen habe ich hier wahrscheinlich schon gepostet.

Diese kurze Stilllebenskizze ist ebenso mit den linken Hand gekritzelt.

 

IMG_4253

 

 





Aus der Naivitätensammlung – Ein Selbstbild mit 14

2 11 2017

Die Naivitätensammlung fortsetzend, möchte ich euch immer wieder meine alten Bilder und anhand deren die Entwicklung des Zeichnens über die Jahre hinweg zeigen. Nicht dass ich mich für Dürer halte 🙂 Dieses kleine exhibitionistische Experiment kann es aber veranschaulichen, dass Menschen, die nicht schlecht zeichnen können, sicher nicht mit dem Bleistift in der Hand und dreidimensionalem Sehen zur Welt kamen. Eher saßen sie einfach Tag ein, Tag aus an irgendwelchen voll mies aussehenden Kritzlereien, immer wieder verzweifelt über ein Auto, das wie nach dem Unfall aussah oder eine misslungene Nase (das Nasenzeichnen treibt viele auf die Palme).

Schauen wir mal, ob ich mir je traue, die Bilder aus der Volksschulzeit auszupacken. Die sind natürlich am lustigsten. Da gab es nämlich gar keine Nasen 🙂

Als erstes aber kommen daran die Zeichnungen aus dem Ende Unterstufe und aus der Oberstufe. Unser heutiger Fund: mein Selbstbild mit 14. Ich schwärmte verrückt von dem späten 19. Jahrhundert, zutiefst überzeugt, dass ich in eine falsche Zeitepoche hineingeboren wurde.

Daraus entstand nämlich die heutige Zeichnung: ich selbst betitelte sie damals als „…Und das wäre ich“ – versteht sich, wenn ich eben „zur richtigen Zeit“ geboren wäre.

Это была бы я





Bild entsteht

23 10 2017

Und hier mal wieder die Zwischenschritte auf dem Weg zu einem Porträt: diesmal mit dem Originalfoto dazu. Da das Bild nicht und nicht ähnlich wurde, ist es nach wie vor unvollendet.

 

Bild 1. So skizziert man die Umriße des Gesichts… voll daneben!

20170905_220541

 

Bild 2. Die Augen sind es! Dann machen wir die Augen neu!

20170915_122950

Bild 3. Und noch ein wenig anders…

20170915_123002

Bild 4. Ähnlicher wird es nicht und nicht…

20170915_143318

Bild 5. Der jetzige Stand

IMG_20171019_211830

 





Körperstudie: Nureyev

12 10 2017

Heute ein Bild ohne jegliche Ansprüche 🙂 Eine Studie der Körperproportionen, Flächen, Kurven und Muskelstruktur des Körpers. An wem lernt man das besser, als an wunderschön ästhetischen Nureyev, Baryshnikov, Nijinsky?

PS: ja, Nureyev hatte proportionsmäßig gesehen großen Brustkorb und keine endlos langen Beine, ich war selber überrascht 😉

IMG_4277

 





Arbeitsskizze: lachende Katze

9 10 2017

Wie bereits erwähnt, habe ich in meiner psychosozialen Zeit regelmäßig Eindrücke skizziert. Hier die Katze einer zu bertreuenden Person – irgendwie war es offenbar gerade das Tier, dass die Essenz der Person am besten zum Ausdruck brachte…

IMG_4282