Bild entsteht

23 10 2017

Und hier mal wieder die Zwischenschritte auf dem Weg zu einem Porträt: diesmal mit dem Originalfoto dazu. Da das Bild nicht und nicht ähnlich wurde, ist es nach wie vor unvollendet.

 

Bild 1. So skizziert man die Umriße des Gesichts… voll daneben!

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Bild 2. Die Augen sind es! Dann machen wir die Augen neu!

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Bild 3. Und noch ein wenig anders…

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Bild 4. Ähnlicher wird es nicht und nicht…

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Bild 5. Der jetzige Stand

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Geburt einer Muse

6 09 2017

Zeichnen ist in vielerlei Hinsicht wundervoll. Es beruhigt enorm, hilft, Emotionen und Erlebnisse zu sortieren und anstatt unruhiger Schlaflosigkeit in etwas Kreatives umzuleiten. Zeichnen beinhaltet auch eine ganz andere Art Sehen: erst beim Skizzieren kommt man auf viele kleine Feinheiten des Modells, sei es ein Mensch oder ein Ast mit welkendem Laub. Jemand mit starker Kurzsichtigkeit, wie es bei mir der Fall ist, orientiert sich eher nicht zu sehr nach visuellen Eindrücken, und da verhilft das Zeichnen zu dem bewussten Umschalten: „jetzt wird aber ordentlich hingeschaut!“ – einige wunderbare Entdeckungen, die man sonst für selbstverständlich hielte. Auch finde ich den Prozess der Entstehung eines Bildes faszinierend.

Ich habe mal eine Aussage gelesen, die Michelangelo zugeschrieben wird: „Ich sah einen Engel im Marmor und schnitzte, bis ich ihn befreit hatte“. Gewagt? Provokativ? – Michelangelo darf es. Vor allem in letzter Zeit aber, wo ich zunehmend mit Porträts und Menschenkörpern experimentiere, fällt mir ein, wie sehr er Recht hatte. Das gewissenhafte, auch notwendigerweise lange Zeichnen, die besessene Ausarbeitung kleiner Unvollkommenheiten, die einen Mensch zum Mensch machen, hat etwas von diesem „Befreien“ in sich – in meinem Fall aus einem flachen dünnen zweidimensionalen Medium. Ich weiß nicht, ob Menschen, die Zeichnen und Malen mal professionell gelernt haben, dieses Gefühl haben oder eher lachen würden, meine Schwärmerei hier lesend. Mag sein, es ist für sie eine fade Selbstverständlichkeit, was für mich Poesie und Entdeckung ist.

Was ich euch heute jedoch zeigen möchte, gehört ebenso zu den schönen Aspekten des Zeichnens. Während man mit pygmallion´scher Begeisterung Hauttexturen und Lichtspiel in den Haaren aus dem Papier befreit, macht man – mache ich – Fotoaufnahmen von unterschiedlichen Stadien der Bildentstehung: der Blick auf ein Foto verleiht Distanz und lässt Fehler zum Korrigieren merken, die einem im kreativen Rausch unterlaufen. Heute zeige ich euch diese technischen Fotoaufnahmen zur  Entstehung einer „Muse“ (aus einem Stock-Foto):

Foto 1. „Wenn das Gesicht nicht geht, dann tue ich gar nicht weiter…“

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Foto 2. „Es geht los mit den Haaren…“

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Foto 3.

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Foto 4. Zwischenstopp. Die Aufmerksamkeit sinkt, also ausatmen und später weitermachen. WhatsApp Image 2017-08-17 at 20.26.38

Foto 5. „Irgendetwas stimmt nicht mit der linken Hand…“WhatsApp Image 2017-08-20 at 19.48.52

Foto 6. Endfassung

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Porträt – aus dem KHM

10 06 2017

Porträts fallen mir besonders schwer – möglicherweise bin ich zu fasziniert von Details oder von der Gesamtgestalt, aber ein gut gewordenes, dem Original ähnliches Bild ist bei mir eher was seltenes. Hier ist eine meiner Porträtübungen: der Kopf vom Julius Cäsar aus der Antiken Sammlung im KHM und mein Entwurf dazu.

 





Hinter dem Horizont

13 05 2017

Der Blick auf den Zürichsee vom Uetliberg, 2014. Mein Stückchen „Hinter dem Horizont“, erfasst in Entstehung.

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Kentaur aus dem KHM

10 05 2017

Manchmal, wenn es mich dazu drängt, etwas Ruhe, Stille und schön geformte Sachen um mir herum zu haben, vergrabe ich mich im KHM. Wenn ich zufälligerweise auch mein Stiftetui und Papier mithabe, geht es nach dem Wiedersehen mit den „guten Freunden“, den Gemälden, die zu meinem Muss gehören, dann direkt entweder in die Schatzkammer, oder in die Antike Sammlung, zu den Plastiken. Manchmal gelingt es mir sogar, ein wenig Ähnlichkeit zu erzeugen… Hier ein Kentaur im Entstehungsprozess.

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