Pinienbroccoli

10 01 2013

Wie versprochen, ein bisschen frische Kritzlerei. Ich muss sagen, ich habe nie in meinem Leben genossen, Bäume zu zeichnen: vielleicht gibt es dafür – sowie für alles andere auf dieser Welt – eine tiefliegende und ganz unbewusste Erklärung: heimliche Phobie… Kindheitstrauma… Aha, klar, ganz bestimmt. Habt ihr nie das Gefühl, je weiter man nach den tiefliegenden Erklärungen sucht, umso mehr spinnt man? Ich zeichne keine Bäume weil ich sie gar nicht zeichnen kann. Sie sind einerseits statisch, d.h. sie können mit mir nicht reden, andererseits gibt es bei ihnen keine scharfe Ecken, keine Erker und keine Fassadenplastiken, ja. Umso lustiger, dass zwei einzige erträgliche Skizzen aus Rom haben was mit Bäumen zu tun. Vielleicht stehe ich vor der Entdeckung der wilden… Parknatur.

Jedenfalls, hier sind die Pinien (vulgo Broccoli), die man ausm Fenster von unsrem Hotelzimmer sehen konnte und die mich jeden Morgen wahnsinnig motivierten.

Broccoli

Verdammt, ich sehe es gerade: oben rechts hätte ich es besser fixieren müssen. Sorry.

Werbeanzeigen




Menschenkörper, fünfsprachig

28 03 2012

Vor einiger Zeit habe ich dieses Bild in einem Englischkurs in Russland bekommen. Das Bild war zweisprachig und lieb, und natürlich wollte ich es sofort vollenden, zunächst mit den deutschen Fachbegriffen, dann habe ich mich auch fürs Französische und Italienische entschieden. Derzeit spiele ich mit Gedanken, die Sprachliste noch ein bisschen zu verbreiten (und, wenn Sie/Ihr unklare, bzw. ungenaue Momente bemerken, dann auch zu verbessern). Enjoy.