In Deine Hände

31 05 2020

In Deine Hände, große Stille,

ich lege meine kranke Stirn.

Entstellt, gelöst, geklärt, entzwirnt –

Befreit von Hoffnung´ sanften Wirren,

Entkleidet aller Kraft und Wille –

Ich füge mich reumütig Dir.

 

Drück Deinen Mund an meine Schläfen,

umarme mich – ich bin so leer,

so einsam, ruhig und verklärt,

im tiefen, trüben, kalten Meer –

lass dieses Weh in mir einschläfern

Durch Deine Ruh. Ich träum nicht mehr.


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