Maja – Ein Porträtversuch

23 05 2017

Ein Kollege hat mir neulich offenbart, warum (möglicherweise) meine Porträts nie den Originalen ähneln: als seit je kurzsichtiger Mensch verlasse ich mich so gut wie gar nicht auf die übliche Sehkraft, zeichne also ganz „aus dem Bauchgefühl“. So wie ich mir eine Gestalt eines Menschen zusammenbastele. So wie die Person in meinem Kopf „entsteht“. Interessante Hypothese…

Auch bei diesem Versuch, mit Rötel und Ölkreide Maja Plissezkaja zu erfassen, kam ein schönes Bild heraus, auf dem Sie an sich gut erkennbar ist und trotzdem ganz anders, als auf der Fotovorlage aussieht. Vielleicht hat mein Kollege doch recht…

2017-05-22 15-01-21

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2 responses

27 05 2017
Jo Wolf

Trotzdem ist ein sehenswertes Bild entstanden. 🙂

Ich persönlich wurde mich freuen, nicht wie auf einem Foto auszusehen, da ich nicht fotogen bin. Vielleicht eine Marktlücke? 😉

Liebe Grüße,
Jo 🙂

5 06 2017
lucyrenard

Liebe Jo!

Das nennt man also positives Denken: daran, dass solche Bilder eigentlich etwas anderes, als mißlungene Porträts sein können/dürfen, habe ich bis zum Deinem Kommentar noch nie gedacht. Interessante Idee eigentlich…

Liebe Grüße,
Lucyrenard

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