Dutzend Sonnen: Fischlein

31 05 2017

Eine Freundin, mit der ich mal zeichnen ging, fragte mich einmal, warum ich keine abstrakten Bilder mache. Sie, eine angehende Landschaftsdesignerin, zeichnete damals sehr oft schöne, ganz verrückte phantasmagorische Bilder, die ich nur stumm bestaunen konnte. Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass meine seelische Hauptdomäne eh schon ganz abstrakt und analytisch ist; das abstrakte Zeichnen als ein weiterer Schritt weg von Wirklichkeit fällt mir ziemlich schwer. Hier ist ein auf jeden Fall das Produkt unserer damaliger Diskussion: Fischlein mit Bauchbeschwerden.

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Tertius… scriptat – Aus der Naivitätensammlung

29 05 2017

Duobus litigantibus, tertius gaudet scriptat

The world goes round, we come and pass.

The grain of states runs up – and dies.

The first today – will kiss the dust.

Tomorrow’s truths – tomorrow’s lies…

 

Old idols fall – new ones rise high.

Saint Justice rules – yet can be bribed.

The two will never stop their fight –

The Third will watch. And will describe.

2008





Solitudine

27 05 2017

Dieses Bild gefällt mir trotz tollptachiger Federführung. Eigentlich ging es mir ums Musterüben und dementsprechend vor allem um den Baum. Jedoch gibt es irgendetwas in dieser ruhigen, wohligen und doch Einsamkeit des Löwenzahns vor dem Abgrund, was mir jedes Mal ins Auge springt.

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Futility, merry-go-round… – Aus der Naivitätensammlung

25 05 2017

Futility, merry-go-round,

Captivity of my days.

The price of the soul to pay

For all of the roads unfound.

 

For all of the doors unopened,

All of the problems unsolved

And those whom I never loved,

For promises ever broken.

 

The pendulum, heart inspiring

For heights I will ever achieve,

For those whom I’ll never leave –

Futility purifying!

2008





Mal was anderes – :)

24 05 2017

Man darf doch nicht ununterbrochen ernst bleiben, es ist wohl ungesund. Also kommt heute diese alte Skizze dran à la Augenzeugenbericht aus einer Vorlesung zur Geschichtsphilosophie aus dem Jahre 2013. Wenn ich mich nicht irre – und wie die Gesichter der lieben Kollegen und Kolleginnen anmuten – ging es um Kant und seinen Ewigen Frieden. 🙂

 

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Maja – Ein Porträtversuch

23 05 2017

Ein Kollege hat mir neulich offenbart, warum (möglicherweise) meine Porträts nie den Originalen ähneln: als seit je kurzsichtiger Mensch verlasse ich mich so gut wie gar nicht auf die übliche Sehkraft, zeichne also ganz „aus dem Bauchgefühl“. So wie ich mir eine Gestalt eines Menschen zusammenbastele. So wie die Person in meinem Kopf „entsteht“. Interessante Hypothese…

Auch bei diesem Versuch, mit Rötel und Ölkreide Maja Plissezkaja zu erfassen, kam ein schönes Bild heraus, auf dem Sie an sich gut erkennbar ist und trotzdem ganz anders, als auf der Fotovorlage aussieht. Vielleicht hat mein Kollege doch recht…

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Alles fließt

21 05 2017

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